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Hartmetall-Tools mit Testat

Oktober 2016 — Der Weg ist hart, doch der Aufwand lohnt. Erst nach x Untersuchungen bekommen Hartmetall-Tools ihr Zeugnis über anstandslose Qualität. Dies gibt Draht verarbeitenden Betrieben die Sicherheit, selber Hochwertiges fast ohne Ausreißer liefern zu können.

Lückenlose Qualitätssicherung ist bei Durit Bedingung. Abgestimmt auf die individuelle technisch Anforderung und Anwendung wird der Materialmix für das Hartmetall zusammengestellt. An diesem Punkt ist bereits die erste Station der Qualitätskontrolle erreicht. Anhand einer Probe aus der betreffenden Pulvercharge ermitteln die Prüfer des Wuppertaler Unternehmens, ob die vorliegende Sorte tatsächlich die gewünschten Eigenschaften hat.

Soweit dies der Fall ist, wird die Pulvermischung verdichtet und in Serie gesintert: ein Verfahren, das Durit mit Prüfungen begleitet. So bleibt der Sintervorgang bis zum Ende unter Kontrolle. Nach dem Sintern kommen Werkstückproben zur metallurgischen Untersuchung. Dort werden sie auf hartmetalltypische Parameter analysiert wie Härte, Dichte und die Beschaffenheit der Mikrostruktur. Fällt das Urteil positiv aus, wird die weitere Verarbeitung freigegeben. Die gezogenen Muster kommen bei Durit ins Archiv, so dass sich jederzeit zurückverfolgen lässt, aus welcher Partie das betreffende Hartmetall stammt. 

Equipment für alle Prüfaufgaben

Auch die komplette Fertigung wird kontinuierlich kontrolliert - dies häufig nach Vorgabe der Kunden. Zur Qualitätssicherung gehören zudem Tests wie die Reißprüfung oder eine Untersuchung der Position versteckter Geometrien. „Hierzu bringen wir die Hartmetallkomponenten sogar zum Röntgen“, berichtet Arne Ulrich, bei Durit verantwortlich für das Qualitätsmanagement. „Nur so können wir erkennen, ob Werkzeuge passgenau hergestellt wurden.“ Falls erforderlich, arbeitet das Unternehmen auch mit Universitäten, Hochschulen und Forschungsinstituten zusammen. Etwa dann, wenn komplizierte Messungen nur mit  Hilfe eines Elektronenmikroskops oder anderer Geräte durchgeführt werden können.

„In der Regel reicht unser Equipment am Standort Wuppertal aus, um die meisten Prüfungen gemäß der Kundenvorgaben zu bewerkstelligen“, sagt Konstruktionsleiter Heinz-Achim Kordt. „Dabei geht es unter anderem um die Einhaltung enger Toleranzwerte oder um die Sicherstellung einer gleichbleibend hohen Materialgüte bei großen Stückzahlen.“ Durit geht noch ein Stück weiter, um die Praxistauglichkeit eines Werkzeugs oder Bauteils zu testen. Hierzu werden vor Ort beim Anwender Versuche unter realen Produktionsbedingungen gefahren, die einen exakten Eindruck von der Leistungsfähigkeit des verwendeten Werkstoffs liefern. 

Den im Vergleich überdurchschnittlichen Prüfaufwand rechtfertigt Durit mit dem Anspruch, der Kundschaft erstklassige Präzisionswerkzeuge zur Verfügung zu stellen. Dies gelingt nur, wenn die Fehlerquote über sämtliche Fertigungsstufen hinweg gegen Null tendiert. Um trotzdem Mängel auszuschließen, hat das Thema Qualitätssicherung im Unternehmen – und auch bei den Mitarbeitern – Priorität. Dazu gehört auch, die Lieferanten von Rohstoffen und Vormaterialien ebenfalls eng in das zertifizierte QS-System einzubinden. Qualitätsmanager Ulrich ist überzeugt, dass ein professionelles Qualitäts-Management einen nicht zu unterschätzenden Wettbewerbsvorteil bringt: „Hat ein Durit-Hartmetall den schwierigen Weg durch das Qualitäts-Examen mit Bravour bewältigt, leistet es auch im praktischen Einsatz ausgezeichnete Arbeit beim Minimieren von Verschleiß sowie bei der Verbesserung der Produktivität.“

Durit Hartmetall GmbH 
Linderhauser Straße 139
42279 Wuppertal 
Ansprechpartner ist Alexandra Hase 
Tel.: +49 202 55109-63 
alexandra.hase@durit.de
www.durit.de

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