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6/2011 November
 
 
 Hier wurde festgelegt, dass Biegepunkt 8 nicht korrigiert wird. Die virtuelle Lehrenprüfung ergibt, dass das Resultat ein Schlechtteil wäre. Also muss weiter an den Korrekturdaten gearbeitet werden.<br>
Hier wurde festgelegt, dass Biegepunkt 8 nicht korrigiert wird. Die virtuelle Lehrenprüfung ergibt, dass das Resultat ein Schlechtteil wäre. Also muss weiter an den Korrekturdaten gearbeitet werden.
Bilder: Aicon
 In der Simulation wurde der Korrekturwert für den Biegewinkel am Punkt 18 auf Null gesetzt. Die virtuelle Lehrenprüfung ergibt, dass diese Korrektur erfolgreich ist und ein Gutteil produziert würde.<br>
In der Simulation wurde der Korrekturwert für den Biegewinkel am Punkt 18 auf Null gesetzt. Die virtuelle Lehrenprüfung ergibt, dass diese Korrektur erfolgreich ist und ein Gutteil produziert würde.
 Tube Inspect prüft die Geometrie über hoch auflösende Digitalkameras.<br>
Tube Inspect prüft die Geometrie über hoch auflösende Digitalkameras.
QUALITÄTSMANAGEMENT

Biegemaschinen einfacher korrigieren

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Das optische Messgerät Tube Inspect wird mit dem Launch der neuen Software-Version 4.7 um eine praktische Funktion erweitert. Der Anwender hat nun die Möglichkeit, den Biegevorgang unter Festlegung individueller Korrekturwerte in der Tube-Inspect-Software zu simulieren und mittels einer virtuellen Lehrenprüfung deren Auswirkung auf die Lehrenhaltigkeit zu testen. So entfallen künftig zusätzliche Biegedurchgänge, was den Einrichtprozess noch schlanker macht. Über hoch auflösende Digitalkameras ermittelt das Tube-Inspect-System innerhalb weniger Sekunden die Geometrien und überprüft so die Lehrenhaltigkeit. Darüber hinaus weist das Gerät detailliert aus, an welchen Biegepunkten Abweichungen zum Soll vorliegen und schlägt Korrekturwerte vor. Diese Werte können auf Knopfdruck direkt an eine Biegemaschine übertragen werden, wobei Tube Inspect die Anbindung von bis zu 100 Maschinen erlaubt.
Die von Tube Inspect vorgeschlagenen Korrekturwerte lassen sich jedoch nicht in allen Fällen 1:1 umsetzen. Kritisch wird es zum Beispiel, wenn Vorschubkorrekturen bei der Biegemaschine zu Kollisionen führen würden oder aber wenn Korrekturen an Stellen vorgeschlagen werden, die aufgrund fester Biegewerkzeuge nicht beeinflusst werden können. Hier kommt nun das neue Simulationsmodul ins Spiel: Wenn Tube Inspect ein gemessenes Rohr als Schlechtteil bewertet und Korrekturwerte empfiehlt, kann der Anwender diese frei nach seinem Ermessen anpassen. Schließlich kennt nur er die aktuellen Gegebenheiten und Eigenarten seiner Biegemaschine am besten. Dabei geht er kein Risiko ein, denn Tube Inspect simuliert das Ergebnis der vom Betreiber erdachten Änderungen und zeigt durch eine virtuelle Lehrenprüfung, ob dieser Biegevorgang tatsächlich ein Gutteil hervorbringen würde. Erst wenn die richtigen Werte gefunden wurden, erfolgt ein weiterer Biegeversuch an der Maschine. Das Simulationsmodul ist Teil der neuen Software-Version 4.7. Die Software seit Mitte November am Markt.
Die Aicon 3D Systems GmbH ist Anbieter optischer kamerabasierter 3D Messsysteme. Das 1990 gegründet Unternehmen ist als Spin-Off aus der TU Braunschweig und der VW-Konzernforschung hervorgegangen. Zu den weltweit ansässigen Referenzkunden gehören Automobilhersteller, deren Zulieferer, die Luftfahrtindustrie sowie Unternehmen aus den Bereichen Schiffbau und erneuerbare Energien.


Aicon 3D Systems GmbH
Biberweg 30c, 38114 Braunschweig
Tel.: +49 531 58000-58
Fax: +49 531 58000-60
E-Mail: info@aicon.de
Internet: www.aicon3d.de
 
 
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