DRAHT
4/2010 August
Manfred Meissner über 50 Jahre im Dienste der Feder
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Am 18. August 2010 konnte Manfred Meissner seinen 75. Geburtstag feiern. Sein Maschinenbaustudium Fachrichtung Werkzeugmaschinen-Konstruktion an der damaligen Hochschule für Maschinenbau Karl-Marx-Stadt – heute TU Chemnitz – hatte er 1960 mit einer Diplomarbeit auf dem Gebiet Maschinenelemente abgeschlossen und anschließend am Institut für Maschinenkunde bei Prof. Lothar Poßner an der damaligen Hochschule für Elektrotechnik Ilmenau assistiert. Seitdem forschte und lehrte Manfred Meissner ohne Unterbrechung im Fachgebiet Maschinenelemente der TH und später TU Ilmenau. Er promovierte 1968 mit der „Untersuchung bestimmter Einflüsse auf die Dauerfestigkeit kaltgeformter zylindrischer Schraubendruckfedern“ und habilitierte 1984 für das Fachgebiet „Feinmechanische Gerätetechnik“. 1987 folgte die Berufung zum außerordentlichen Dozenten für Konstruktionselemente. Seit 1960 beschäftigt sich Manfred Meissner mit der Feder. So war er schon bei den Anfängen der wissenschaftlich- technischen Zusammenarbeit mit den Federherstellern des Kombinates Wälzlager und Normteile Karl-Marx-Stadt und den Draht- und Federwerken Karl-Marx-Stadt - später Federnwerke Marienberg - dabei als auch nach 1990 an Projekten mit dem VDFI beteiligt. Zahlreiche Veröffentlichungen machen sein Wirken auf dem Gebiet der Feder deutlich, so das „Handbuch Federn“ oder „Metallfedern“. Trotz seines Ruhestandes ab 2000 interessiert er sich weiterhin für die Federtechnik und ist der Motor einer Arbeit über „Die Geschichte der Metallfedern und der Federtechnik in Deutschland (ISBN 978-3-939473-64-0).
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