DRAHT
4/2010 August

Ein Prozessleitsystem steuert den Zinc Elephant³ und sichert die durchgängige Rückverfolgbarkeit der Produktion.
Bilder: Zink Körner

Durch gescheite Nutzung der Ressourcen reduziert die Anlage die Kosten für Material, Energie und Nacharbeit.
Korrosionsschutz für Verbindungselemente
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Auf der Düsseldorfer Messe wire 2010 hatte Zink Körner den neuen Zinc Elephant³ vorgestellt, eine automatische Verzinkungsanlage für Kleinteile und Schüttgut wie Befestigungselemente in Anlagen, die besonders gut gegen Korrosion geschützt werden müssen. Durch gescheite Nutzung der Ressourcen reduziert die Anlage die Kosten für Material, Energie und Nacharbeit bei gleichzeitig höherer Qualität der Beschichtung. Der starke Ausbau der Offshore-Windkraftnutzung treibt den Bedarf an hochfesten feuerverzinkten Schrauben, Gewindeteilen und sonstigen Kleinteilen – in der Branche als „Schleuderware“ bekannt – derzeit in die Höhe.
Durch Kombination eines leistungsfähigen Ofens mit schnellem Handling der Körbe und Gestelle kann der Zinc Elephant³ bis zu 5 t pro Stunde durchsetzen. Vom Aufnehmen über das Eintauchen ins Zinkbad und Zentrifugieren bis hin zum Abschrecken im Wasserbad laufen alle Schritte automatisch ab. Parameter wie die Tauchzeit werden durch ein Prozessleitsystem gesteuert. So erzielt die Anlage eine gleichmäßige Zinkschicht. Die Oberfläche des Zinkbades wird vor dem Eintauchen des Korbes und nach dem Abkochen automatisch von Zinkasche gereinigt. So bleibt die Oberfläche der verzinkten Teile frei von Verunreinigung.
Bei Schrauben vermeidet das schonende Handling zudem Beschädigungen, so dass die Gewinde nicht nachgerollt werden müssen. Dies mindert den Aufwand für Nacharbeit und zusätzliche Kosten. Das integrierte Prozessleitsystem erfasst alle Anlagenzustände und archiviert die Daten für jeden einzelnen Korb. Die durchgängige Rückverfolgbarkeit der einzelnen Chargen bietet Sicherheit. Vorbehandelt werden können die Teile ohne jede Säure. Damit umgeht Zink Körner die Wasserstoff-Versprödung des Stahls und in der Folge Sprödbrüche. So ist das System besonders für hochfeste Stähle geeignet, wie sie im Offshore-Einsatz verwendet werden. Das regenerative Brennersystem reduziert den Energiebedarf um bis zu 20 %. Da die Brenner nie unter Luftüberschuss betrieben werden, entsteht zudem bis zu 70 % weniger Zinkasche. Damit sinkt der Aufwand für das Entfernen der Zinkasche wie auch der absolute Zinkverbrauch.
Zink Körner GmbH
Profilstraße 9, 58093 Hagen
Tel.: +49 2331 8006-0
Fax: +49 2331 8006-10
E-Mail: info@koerner-hagen.com
Internet: http://www.koerner-hagen.com
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