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4/2010 August
 
 
 Vorstellung des Troester-Bandabzugs AGP 300/35 S auf der Fachmesse wire 2010.<br>
Vorstellung des Troester-Bandabzugs AGP 300/35 S auf der Fachmesse wire 2010.
Bild: Troester
KABEL-ANLAGEN

Gerüstet für Desertec+Co.

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Die Troester GmbH+Co. KG, Anbieter von Maschinen und Anlagen für die Produktion von Energiekabeln, ist auf den verstärkten Trend zur Stromerzeugung aus dezentralen, regenerativen Energiequellen vorbereitet. So stellen die Hannoveraner einen neuen Bandabzug namens Typ AGP 300/35 S vor, der sich speziell bei der Herstellung großer Seekabel mit Durchmessern bis 300 mm nützlich macht: Er ist wartungsfrei, kompakt gebaut und lässt sich sowohl als Zug- wie auch als Bremsmaschine einsetzen. Dies macht den AGP 300/35 S zur wirtschaftlichen Lösung, wenn es darum geht, am Schluss der über mehrere Etappen laufenden Seekabel-Herstellung Gewichte bis zu 100 kg je Kabelmeter zu transportieren und stabil zu halten. Der hohe Wirkungsgrad der Einzelantriebe und ihr großer Regelbereich unterstreichen laut Troester die Effizienz des Bandabzugs.
Kabel für die Verlegung am Meeresboden werden in Segmenten bis zu 36 km in einem Stück produziert. Den Bandabzügen kommt dabei auch die Aufgabe zu, das Kabel nach der Produktion auf große Trommeln aufzurollen. Diese werden auf Verlegeschiffe geladen, die das Energiekabel dann direkt auf See auf dem Meeresboden verlegen. „Unser Kundenkreis kommt hauptsächlich aus dem Hoch- und Höchstspannungs-Sektor“, sagt Dirk Schmidt, bei Troester Leiter Vertrieb Kabelmaschinen und -anlagen. „Die Branche boomt derzeit, da weltweit in die Erneuerung und Erweiterung der Stromnetze investiert wird.“ Die gestiegene Investitionsbereitschaft resultiere zum einen aus der Liberalisierung am Strommarkt. Zum anderen sei der – häufig gesetzlich vorgeschriebene – Einsatz erneuerbarer Energien die Ursache. Er soll nach dem deutschen Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) bis zum Jahr 2020 einen Anteil von 30 % an der Stromerzeugung erreichen.
Anders als herkömmliche Kraftwerke, die oft in Nähe der Abnehmer stehen um die Transportverluste klein zu halten, wird Strom aus erneuerbaren Energien am wirkungsvollsten dort erzeugt, wo sich ideale Umweltbedingungen finden. So ergibt elektrische Energie aus Offshore-Windparks und Solarstrom aus der Wüste am meisten Sinn. Nach Einschätzung der deutschen Energieagentur erhöht sich der globale Energiebedarf bis 2030 um 45 %, mit einer durchschnittlichen jährlichen Steigerung um 1,6 %. Angesichts dieser Prognose zeigt sich der Troester-Geschäftsbereich Maschinen und Anlagen bestens präpariert.


Troester GmbH+Co. KG
Am Brabrinke 1-4, 30519 Hannover
Tel.: +49 511 87040
Fax: +49 511 864028
E-Mail: info@troester.de
Internet
: http://www.troester.de
 
 
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