DRAHT
4/2010 August

Spule aus supraleitendendem Material.
Bild: Zenergy
Fördermittel für Forschung an innovativem Draht
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Rheinbach/D (Zenergy) – Zenergy Power GmbH liefert Supraleitertechnik für Energieversorger und die Industrie. Gemeinsam mit Werkstoffhersteller Thyssen Krupp VDM und drei Forschungspartnern hat das Unternehmen nun weitere Fördermittel zur Fortsetzung seiner Forschung zu erneuerbaren Energien erhalten. Das nordrhein-westfälische Ministerium für Wirtschaft und Energie unterstützt damit ein Projekt, das die Entwicklung von Techniken zur Massenerzeugung von Niedrigpreis-Supraleiterdrähten vorsieht. Diese werden unter anderem in Windkraftanlagen eingesetzt. NRW fördert „Supra Metall“, das mit insgesamt 1,5 Mio. Euro Umfang veranschlagt ist, mit etwa 860 000 Euro. Im Rahmen der 36monatigen Zusammenarbeit erhält Zenergy Power von Thyssen Krupp VDM einen Unterauftrag über 470 000 Euro. Die beiden industriellen Partner werden dabei wissenschaftlich unterstützt von der RWTH Aachen, der Universität Bonn und der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg. Als Supraleiter werden Materialien bezeichnet, die dem Stromfluss fast keinen Widerstand bieten. Früher mussten solche Supraleiter auf –269 °C gekühlt werden und schieden dadurch für viele Anwendungen aus. 1986 dann wurden die Hochtemperatur-Supraleiter erfunden. Bei ihnen reicht es aus, wenn sie – beispielsweise mit flüssigem Stickstoff – auf -196 °C gekühlt werden. Darüber hinaus ist ihre Stromtragfähigkeit bis zu hundert Mal höher als diejenige konventioneller Kupferleitungen. So können Maschinen, in denen sie zum Einsatz kommen, kleiner, leichter und last-but-not-least Energie sparender gebaut werden.
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